Früher dachte man bei Berufsunfähigkeit an Unfälle oder schwere körperliche Erkrankungen. Heute sieht die Realität anders aus: Psychische Erkrankungen sind inzwischen die häufigste Ursache für eine BU. Und die Zahlen steigen weiter.
1. Die Fakten: Zahlen, die aufrütteln
Laut aktuellen Statistiken der Versicherer gilt:
- Über 30 % aller BU-Fälle entstehen durch psychische Erkrankungen
- Tendenz: steigend – auch bei jungen Menschen
- Besonders betroffen: Menschen mit viel Verantwortung, Leistungsdruck und Zeitstress
Burnout, Depressionen, Angststörungen – das sind keine Randthemen mehr, sondern Realität in vielen Lebensläufen.
2. Das Problem: Der Staat hilft kaum
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente greift nur in sehr schweren Fällen – und psychische Leiden sind schwer nachzuweisen. Die Hürden für staatliche Leistungen sind hoch, langwierig und nicht planbar.
3. Was eine gute BU-Absicherung leisten muss
✅ psychische Erkrankungen explizit mitversichert
✅ keine Leistungsausschlüsse
✅ transparente Bedingungen
✅ möglichst früh abgeschlossen – vor der ersten Diagnose
👉 Wichtig: Keine Diagnose im Antrag verschweigen! Sonst droht später Leistungsablehnung.
Fazit: Es kann jeden treffen – egal wie stark du bist
Psychische Erkrankungen sind keine Schwäche – aber sie können schnell zur finanziellen Krise werden. Deshalb ist ein ehrlicher Blick auf die eigene Absicherung der erste Schritt zur Sicherheit.
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